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Familienrecht

In den letzten Jahren hat sich die Stellung von Ehe und Familie in unserer Gesellschaft grundlegend verändert. Der Gesetzgeber hat darauf reagiert, indem er das Familienrecht in vielen Teilen umfassend  reformierte. Besonders herauszuheben ist diesbezüglich die  Unterhaltsreform, welche zum 01.01.2008 in Kraft getreten ist und für  die familienrechtliche Praxis entscheidende Auswirkungen hat. Der Laie  ist heute kaum noch in der Lage, die Vielzahl neuer Regelungen zu überblicken. Von der weiteren Fortentwicklung des Familienrechts ist  keine Vereinfachung zu erwarten, da der Gesetzgeber die Aufgabe hat, für immer neue Lebenskonzepte die rechtlichen Grundlagen zu schaffen.

Solange das Zusammenleben in Familie oder anderen Lebensgemeinschaften gelingt, fühlen sich viele von dieser Entwicklung kaum berührt. Erst mit dem Scheitern eines ehemals harmonischen Zusammenlebens werden viele  Menschen mit rechtlichen Fragen konfrontiert. Die emotional schwierige  Situation eines Mandanten und die juristische Betreuung des  familienrechtlichen Falls lassen sich zu diesem Zeitpunkt oftmals noch nicht klar trennen.

Daher geben wir unseren Mandanten im ersten Beratungsgespräch Gelegenheit, in Ruhe über ihre familiären Probleme zu berichten. Wir nehmen uns hier ausreichend Zeit, da in vielen Fällen die Gefühle der Mandaten noch eine große Rolle spielen. Unser Ziel in der ersten Beratung ist es, ein umfassendes Bild von der Lebenssituation unserer Mandanten zu gewinnen, um die folgenden rechtlichen Schritte  sinnvoll steuern zu können.Das genügt aber noch nicht, um die  rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen unserer Mandanten optimal  vertreten zu können. Unsere Aufgabe ist es dann, die Aufmerksamkeit  verstärkt auf die juristisch relevanten Problemstellungen zu lenken.  Dabei bemühen wir uns um besonderes Fingerspitzengefühl, denn auch und gerade die juristische Auseinandersetzung ruft bei vielen Mandanten immer wieder unangenehme Gefühle und Erinnerungen hervor. Wir erachten  es dabei als sinnvoll, zur Versachlichung beizutragen. Gerade wegen der  zunehmenden Komplexität vieler familienrechtlicher Verfahren hat es sich gezeigt, dass einer unserer wichtigsten Aufgaben darin besteht, die  juristischen Probleme einer Trennung verständlich zu vermitteln. Nur so  können wir unseren Mandanten rechtlich fundierte Entscheidungshilfen  bieten und ihre Interessen im gerichtlichen Verfahren ganz in ihrem  Sinne zu vertreten.

Um in der ersten Beratung bereits umfassende  Hilfestellungen bieten zu können, empfehlen wir, die nachfolgenden  Unterlagen mitzubringen:

  • Heiratsurkunde bzw. (sofern vorhanden) Ehevertrag
  • Bescheinigungen über finanzielle Verhältnisse (Gehalt, Steuerbescheide, Darlehensunterlagen)
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