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Erbrecht

Der T√§tigkeitsschwerpunkt Erbrecht umfasst eine auf die famili√§re und/oder unternehmerische Situation angepasste Nachfolgeplanung vor dem  Erbfall und die Regelung der Verm√∂gensfolge nach einem Erbfall.

Die Nachfolgeplanung zielt im Kern darauf ab Verm√∂gen zu erhalten und  Auseinandersetzungen zu vermeiden. Hierbei sind sowohl die  erbrechtlichen Vorgaben und gesetzlichen Regelungsgrenzen, als auch erbschaftssteuerliche (bzw. schenkungssteuerliche) Gesichtspunkte von gro√üer Bedeutung. Weiter sind internationale Bez√ľge aus famili√§ren,  unternehmerischen und Verm√∂gensgesichtspunkten zu beachten. H√§ufig  bietet sich im Rahmen der Nachfolgeplanung eine vorweggenommene Erbfolge etwa durch die Zuwendung von Schenkungen oder Ausstattungen an Familienangeh√∂rige an.

Eine sachgerechte und rechtswirksame  Gestaltung durch Testament, Ehegattentestament (z.B. Berliner Testament)oder Erbvertrag setzt sehr weitreichende Kenntnisse nicht nur im  Erbrecht sondern etwa im Sozialrecht, Schuldrecht, Immobilienrecht und Steuerrecht voraus.

Um dem Erblasserwillen wirklich Rechnung  tragen zu k√∂nnen, empfiehlt es sich teilweise schon zu Lebzeiten  rechtssichere Erb- oder Pflichtteilsverzichtsvertr√§ge (ggf. unter  Abfindung) zu schlie√üen. Sollen einzelne Verm√∂gensgegenst√§nde oder  Erinnerungsst√ľcke bestimmten Personen zugewandt werden, sind Verm√§chtnisse oder Teilungsanordungen einzubeziehen.

Weiter kann die Nachlassverwaltung durch Bestimmung eines Testamenstvollstreckers Auseinandersetzungen vermeiden.

Von besonderer Bedeutung ist, insbesondere im Hinblick auf gesetzliche Neuerungen, die Errichtung einer Patientenverf√ľgung und  Vorsorgevollmacht.

Im Rahmen der Verm√∂gensfolge nach dem Erbfall  wird eine Aufteilung des Nachlasses unter Miterben, die Auslegung von  Testamenten und/oder die Geltendmachung bzw. Abwehr von Pflichtteils-  und Pflichtteilserg√§nzungsanspr√ľchen relevant. Erbschaftssteuer und  sonstige Nachlassverbindlichkeiten zehren teilweise den Nachlass auf,  sodass an eine rechtzeitige Ausschlagung der Erbschaft innerhalb gesetzlicher Frist oder an haftungsbegrenzende Ma√ünahmen  (Nachlassverwaltung oder -pflegschaft) zu denken ist.

Durch  Erbf√ɬ§lle entstehen h√ɬ§ufig Miterbengemeinschaften, welche nicht auf Dauer angelegt sind. Die Auseinandersetzung im Rechtssinne ist sodann zu  betreiben. Hier sind lebzeitige Vorempf√ɬ§nge ggf. auszugleichen. In  steuerlicher Hinsicht kann eine Erbausschlagung zugunsten der  Ersatzerben geboten sein.

In vielen F√§llen sind zun√§chst bei den zust√§ndigen Stellen (wie etwa Banken, Finanzamt, Nachlassgericht, etc.)  Ausk√ľnfte einzuholen. Teilweise empfiehlt sich die Beantragung eines  Erbscheins im Verfahren der sogenannten freiwilligen Gerichtsbarkeit.

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